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Globale Dialoge
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Sendung vom 19.03.2013 13:00:

Globale Arbeitsmigration: Mindanao Migrants

Migration wird oft in "Zahlen" erklärt oder als einzelne "Fallgeschichte". Rizalind Tumanda kann eine dritte Geschichte erzählen. Die Sozialarbeiterin arbeitet auf den Philippinen mit ArbeitsmigrantInnen. Nun hat Rizalind Tumanda Österreich besucht, um darüber zu sprechen, was die Gründe dafür sind, dass Mütter, Väter und selbst Kinder ihre Heimat verlassen, als globale ArbeitsmigrantInnen.

8,5 Millionen Menschen in Bewegung, weil politische und ökonomische Krisen und Naturkatastrophen wie Taifune die Aussicht auf ein gutes Leben in der Heimat zerstörten. Die Hälfte der MigrantInnen ist weiblich und vor allem jung. Sie geben soziale Beziehungen und Netzwerke auf und lassen sich ein auf die Unsicherheiten globaler Arbeitsmärkte, die zwar mit Einkommen locken, aber oftmals Informalität und verschiedene Formen von Gewalt bedeuten.

Rizalind Tumanda ist Sozialarbeiterin bei den Mindanao Migrants in Davao City.
Das Interview wurde geführt von Greta Kostka, übersetzt haben Johanna Goldmann und Petra Ertl. Aufnahmen und Organisation stammen von Helga Hager (Katholische Frauenbewegung)

Moderation und Schnitt: Walther Moser.

Sendungsübernahmen von COCOYOC – ausgestrahlt am 5. März 2013 auf Radio Helsinki