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Tierrechtsradio
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Sendung vom 07.01.2005 11:00:

Otto, ein aus dem Tierversuchslabor befreiter Beaglehund

Otto wurde aus einem Tierversuchslabor in Wien befreit. Jetzt hat er eine neue Betreuerin. Sie erzählt aus seinem Leben und von seinen Anpassungsschwierigkeiten. Beide werden im Studio sein.

TIERRECHTSNACHRICHTEN VON 31. DEZEMBER 2004 – 6. JÄNNER 2005

Pelzdemos. Am 30. und am 31. Dezember 2004 wurde vor dem P&C in der Mariahilferstrasse in Wien gegen dessen Pelzhandel demonstriert. Am 30. Dezember gabs auch in Krems und am 31. Dezember in Linz, sowie am 5. und am 6. Jänner 2005 in der Grazer Innenstadt, Demos gegen Pelz.

Pelzgeschäft beschädigt. Erst jetzt wurde durch ein Bekennerschreiben bekannt, dass am 27. Dezember 2004 dem Pelzgeschäft „Trachtenmaus“ in der Breitenfurterstrasse in Wien 23 sämtliche Auslagenscheiben eingeschlagen worden sind.

Auslagenscheiben von Pelzgeschäften gesprengt. In der Silvesternacht wurden 8 Panzerglas-Auslagenscheiben des Pelzgeschäftes „Collini“ und zweier Kaufhäuser von UPIM jeweils in Mailand durch an die Scheiben angeklebte Sprengsätze gesprengt. In Mailand läuft im Moment eine intensive Kampagne gegen UPIM wegen dessen Pelzhandel.

Vegan-Event im „Styles“. Am 5. Jänner legte der vegane DJ Delani im Club „Styles“ in der Neubaugasse, Wien 7, Musik zu einem Vegan-Event mit Bildprojektionen und veganem Essen auf. Das Ereignis war gut besucht und wird möglicherweise zu einer allwöchentlichen Dauereinrichtung jeden Mittwoch.

Schweinefabrik Neumayr am Ende. Am 18. November 2004 hatten TierrechtsaktivistInnen das Büro der Landeshauptfrau von Salzburg, Gabi Burgstaller, besetzt und das Büro erst verlassen, nachdem Frau Burgstaller öffentlich versichert hatte, dass die Schweinefabrik Neumayr, die seit 3 Jahren ihre Schweine in illegaler Anbindehaltung ankettet, bis Weihnachten 2004 geschlossen würde. Am 5. Jänner teilte die Landeshauptfrau nun brieflich mit, dass nur mehr 4 Schweine in der Schweinefabrik verblieben wären und diese seien bereits von den Ketten genommen und würden gesetzeskonform gehalten.

Nudelfabrik Wolf will auf Bodenhaltungseier umstellen. Weil die Nudelfabrik Wolf aus Güssing im Burgenland auf ihrem Fabriksgelände etwa 30.000 Hühner in 3 Legebatteriehallen hielt, wurde von Tierrechtsseite eine Kampagne gegen sie gestartet, die in einer Massenbesetzung der Legebatterie am 13. November 2004 kulminierte. Wolf-Nudeln hat nun erklärt bis Oktober auf Bodenhaltung umstellen zu wollen, wobei eine der 3 Hallen bereits umgebaut würde und die zweite Halle im März. Ab Oktober würde Wolf keine Legebatterieeier für die Nudelproduktion mehr verwenden. Unter www.wolfnudeln.at.tf sind Sujets der Tierrechtskampagne zu bewundern.

Gänsestopfverbot in Israel. Am 4. Jänner entschied das für Tierschutz zuständige Komitee des Knesset in Israel, dass Gänsestopfen ab Februar 2005 verboten wird. In Israel gibt es 70 Firmen mit 500 Angestellten, die Gänsestopfen betreiben, zu 50% für den Export. Der Landwirtschaftsminister Yossy Ishay kommentierte die Entscheidung mit Entsetzen. Das sei das erste Mal, dass ein ganzer Industriezweig aus ethischen Gründen verboten würde. Wenn die Tierrechtsgruppen nicht eingebremst werden, dann sei bald auch das Melken von Kühen oder das Halten von Hühnern nicht mehr erlaubt, so der Minister.

Hochstand umgesägt. In der Silvesternacht wurde nahe Wr. Neustadt, NÖ, ein Hochstand umgesägt und zerstört.

Hund überlebt Schrotschuss in den Kopf. In den ersten Tagen des neuen Jahres schoss ein Jäger einem streunenden Hund in Facinas, in Spanien, eine Ladung Schrot in den Kopf. Das Tier überlebte und wurde am 4. Jänner von TierrechtlerInnen ins Spital gebracht. Die Röntgenaufnahmen zeigen unzählige Schrotkugeln im Gehirn. Dennoch soll der Hund nach mehreren Operationen wieder selbständig lebensfähig werden.

60 Kaninchen befreit. Am 30. Dezember befreite die ALF 60 Kaninchen aus einer Mastfarm in Orust bei Göteborg in Schweden.

8000 Hühner verünglückt. Ein mit 8.000 Hühnern beladender LKW ist am 6. Jänner auf der Autobahn nahe Rotterdam in Holland umgestürzt. Die meisten Tiere kamen um, doch viele liefen an der Unfallstelle umher, sodass die Polizei nach eigenen Angaben die viel befahrene Strecke sperren musste. Der Fahrer des Lastzugs kam verletzt in ein Krankenhaus.

ElefantInnen retten Menschen. In Khao Lak, in Thailand, haben nach einem Bericht der Bangkok-Post 8 gefangene ElefantInnen Menschen durch Schreie vor der herannahenden Tsunami-Welle gewarnt und etwa ein Dutzend TouristInnen persönlich in Sicherheit gebracht.

Vorankündigungen:

5. Februar 2005: Gedanktag in Coventry, England, an Jill Phipps, TR-Aktivistin, die am 1. Februar 1995 von einem Tiertransporter anlässlich einer Blockade absichtlich überfahren worden ist.
17. – 18. März 2005: Konferenz zur Leidensfähigkeit von Tieren im Queen Elisabeth II Conference Centre, London.