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Tierrechtsradio
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Sendung vom 21.01.2005 11:00:

Tierschutzombudsfrau

Die neue Institution der Tierschutzombudsfrau beginnt ihre Arbeit. Die Tierschutzombudsfrau aus Kärnten, Dr. Marina Zuzzi-Krebitz, im Gespräch über ihre Erwartungen und Zukunftsperspektiven.

TIERRECHTSNACHRICHTEN VON 14. – 20. JÄNNER 2005

Pelzdemos. Am 15. Jänner wurde in Graz vor dem Opernball gegen Pelz demonstriert. Am 14. Jänner gabs in Wien vor dem P&C, dem Kabarett Simpl und dem Volkstheater, sowie am 15. Jänner wieder vor dem P&C, dem Akademietheater und dem Volkstheater, und am 19. Jänner wieder vor dem P&C und dem Volkstheater gegen Pelz demonstriert.

Fleischdemo. Am 15. Jänner wurde von 12-20 Uhr am Wiener Stefansplatz mit Video auf Großleinwand gegen den Fleischkonsum demonstriert.

Plakataktion gegen Fleisch. Am 14. und am 18. Jänner gab es Plakataktionen gegen Fleisch in verschiedenen Wiener U-Bahnstationen. Zusätzlich wurden in diesen Tagen in Wien unzählige der aufdringlichen Fleischwerbeplakate der AMA mit Sprüchen wie „nur Idioten glauben der AMA-Werbung“, „Fleisch ist Tierqual“, Fleisch ist ungesund“ oder „Iss Fleisch und stirb“ überschmiert.

Keine Klage wegen Tierquälerei im Schlachthof. Im Juli 2004 hatten TierrechtlerInnen heimlich gefilmt, wie 11 Angestellte des Schlachthofs „Pilgrim’s Pride“ in Moorefield, West Virginia, USA, Hühner mit größter Brutalität schlagen, misshandeln und gegen die Wand werfen. Am 15. Jänner gab die Staatsanwaltschaft bekannt, dass es keine Anklagen wegen Tierquälerei geben werde, weil es sich „nur um Hühner in einem Schlachthof“ gehandelt habe.

Mondo setzt weiter auf Käfigeier. Nachdem Zielpunkt bereits aus dem Käfigeierhandel im Frischeisektor ausgestiegen ist und Spar ein Ausstiegsszenario vorgelegt hat, gab Mondo am 18. Jänner bekannt, solange weiter Käfigeier verkaufen zu wollen, solange es gesetzlich erlaubt wäre – also für alle Zukunft. Das wurde mit der Freiheit der KundInnen beliebig wählen zu können begründet.

50 TierrechtlerInnen sabotieren Treibjagd. Am 15. Jänner wurde wie jedes Jahr Deutschlands größte Promi-Jagd mit 150 JägerInnen und ebensovielen TreiberInnen in Bittelbrunn im Dreiländereck beim Bodensee veranstaltet. Diesmal fanden sich allerdings 50 Jagdsaboteure aus allen 3 Ländern ein, um die durch die Jagd bedrohten Wildschweine zu retten. Die Autos der JägerInnen wurden auf den Zufahrtswegen blockiert und die AktivistInnen konnten erfolgreich zahllose Wildschweine durch direkte Intervention retten. Trotzdem sich TierrechtlerInnen in der Schusslinie befanden, schossen einige JägerInnen und griffen die TierrechtlerInnen auch physisch an. Einige AktivistInnen wurden von der Polizei vorübergehend festgenommen.

Puls TV von Tierrechtler geklagt. Mitte November hatte Puls TV auf Pro7 Austria Top News zunächst davon berichtet, dass der Ehemann der Tierschutzministerin Rauch-Kallat gegen teures Geld Jagden auf zahme Fasane organisiert, nur um am nächsten Tag nach Intervention der Ministerin diese Meldung mit den Worten zu dementieren, die TierrechtlerInnen hätten bereits zugegeben die Unwahrheit gesagt zu haben. Der Tierrechtler hat daraufhin den Fernsehsender geklagt. Am 14. Jänner wurde Puls TV jetzt durch einen Gerichtsbeschluss gezwungen, in ihren Nachrichten von dieser Klage zu berichten. Am 27. Jänner beginnt der Prozess.

Fluchtversuch von 50 Schweinen. Bei der Anlieferung zur Gaskammer des Schlachthofs in Kremsmünster, OÖ, brachen 50 Schweine durch die Abdeckplane des Anhängers und flohen in Panik in alle Richtungen. Mit Hilfe von Gendarmerie und Feuerwehr wurden die Flüchtigen eingefangen und umgebracht.

Grausame Tierversuche an Mäusen aufgedeckt. In einer Aussendung vom 20. Jänner berichten die Grünen von Tierversuchen am Institut für Lebensmitteluntersuchungen in Wien zur Feststellung der Giftigkeit von Speisemuscheln. Mäusen wird dabei ohne Betäubung Muschelextrakt in den Bauch gespritzt. Anhand des Todeskampfes der Tiere wird berechnet, wie hoch die Konzentration des Muschelgiftes ist. Da einige der Gifte Lähmungen verursachen, können die Tiere einen qualvollen Erstickungstod erleiden, der sich über 24 Stunden hinziehen kann. Die Charge wird verworfen, wenn 2 von 3 Tieren innerhalb der 24 Stunden sterben. Die Grünen haben bereits diesbezüglich parlamentarische Anfragen an Wissenschafts- und Gesundheitsministerium gestellt.

Demo gegen Schächten. Am 20. Jänner wurde in Hallein, Salzburg, gegen das Schächten demonstriert, weil dort von 20. – 23. Jänner ein islamisches Opferfest stattfindet.

Vorankündigungen:

Jägerballdemos: 21. Jänner 19 Uhr Parkhotel Schönbrunn; Montag 31. Jänner 18:30 Uhr Hofburg das 23. Jahr!
5. Februar 2005: Gedanktag in Coventry, England, an Jill Phipps, TR-Aktivistin, die am 1. Februar 1995 von einem Tiertransporter anlässlich einer Blockade absichtlich überfahren worden ist.
17. – 18. März 2005: Konferenz zur Leidensfähigkeit von Tieren im Queen Elisabeth II Conference Centre, London.
15. – 18. Juli 2005: internationales Grassroots TR-Treffen in England, http://freedom.rbgi.net