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Tierrechtsradio
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Sendung vom 05.05.2006 11:00:

Diskussion zur AMA-Fleischwerbung "2%-Fett"

Gespräch über den Wert der Studien, die die AMA als Begründung für ihre Fleischwerbung angibt. Fleisch sei ja fast fettfrei, vitaminreich und für die Entwicklung von Intelligenz praktisch notwendig.

TIERRECHTSNACHRICHTEN VON 28. APRIL – 4. MAI 2006

Tierrechtsdemos und -aktionen.
Am 28. und 29. April, sowie am 4. Mai wurde vor dem P&C in der Mariahilferstrasse in Wien gegen Pelz demonstriert.
Am 29. April gabs auch eine Demo gegen Tierausbeutung mit Videobeamer auf Großleinwand bei der U6 Floridsdorf in Wien und am Taubenmarkt vor der McDonalds Filiale in Linz.
Am 2. Mai wurde gegen den Austrian Creative Fur Award der österreichischen Kürschnerinnung vor der Wirtschaftskammer in Wien demonstriert. Bei dieser Veranstaltung, die das verstaubte Image von Pelzkleidung aufpeppen soll, werden junge SchülerInnen und StudentInnen aus dem Modebereich für selbst entworfene Bekleidungsstücke unter hauptsächlicher Verwendung von Pelz mit Preisen gekürt.
Am 4. Mai wurde vor dem P&C am Europark in Salzburg demonstriert.

Tiertransportunfall.
In der Nacht auf den 30. April ist der Anhänger eines Tiertransporters auf der B50 im Gemeindegebiet von Pama im Burgenland bei einem Unfall umgekippt. 14 der insgesamt 234 geladenen Kälber starben. 26 Jungtiere entkamen in die umliegenden Wälder.

Stallpflicht von Freilandhühnern soll gelockert werden.
Freilandhaltungen, die nach dem 14. Mai ihre Hühner aufgrund der Vogelgrippe nicht ins Freie lassen dürfen, dürfen nach EU-Recht ihre Eier nicht mehr als Freilandeier vermarkten. Um dieser Krise vorzubeugen, drohten FreilandhalterInnen ihre Hühner auch illegal freizulassen. Am 4. Mai erklärte jetzt die Tierschutzministerin Rauch-Kallat, dass die Stallpflicht ab sofort gelockert wird. In Gebieten mit hoher Hühnerdichte, nahe bei Gewässern, oder dort, wo innerhalb 1 km kranke Wildvögel gefunden wurden, bzw. wo innerhalb von 10 km ein Greflügelschlachthof liegt, gilt die Stallpflicht weiterhin.

Diskussion über Menschenaffenrechte im spanischen Parlament.
Sollen Menschenaffen so etwas wie Menschenrechte erhalten? Über diese Frage wird in Spanien heftig debattiert, seit die sozialdemokratische Partei im Madrider Parlament eine entsprechende Initiative gestartet hat. Ihre Forderung: SchimpansInnen, Gorillas, Orang-Utans und Bonobos sollten auf Grund ihrer Verwandtschaft mit dem Menschen Grundrechte auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit erhalten. Die Kirche nannte diesen Schritt lächerlich und kritisierte, dass Abtreibung von Menschenembryos straffrei wäre. Während Amnesty International meinte, es solle keine Rechte für Tiere geben, ohne dass vorher Rechte für alle Menschen in die Praxis umgesetzt seien, schlossen sich säkulare PhilosophInnen der Initiative mit den Worten an, die Menschen seien keine Kinder Gottes sondern Cousins und Cousinen der SchimpansInnen.

Pelztierbefreiung.
Am 29. April wurden hunderte Zuchtnerze aus einer Pelztierfarm in Howard Lake, Minnesota, USA, befreit. Dieselbe Farm war bereits 10 Jahre früher von AktivistInnen besucht worden. In South Dakota, USA, erwartet ein Aktivist einen Prozess wegen Pelztierbefreiungen, bei dem ihm bis 22 Jahre Gefängnis drohen.

Versuchstierbefreiungen.
Am 27. April befreiten AktivistInnen 4 Frösche aus dem Tierstall eines Versuchslabors der Uni Moskau in Russland.
Ebenfalls am 27. April stürmten etwa 20 TRlerInnen am hellichten Tag um 18 Uhr ins Pharmakologische Institut der Uni Mailand in Italien und nahmen aus den Versuchstierställen 8 Beagles, 3 Golden Retrievers, 12 Kaninchen und eine unbekannte Zahl von Ratten und Mäusen mit. Alle Beteiligten konnten unerkannt entkommen.

Chicago verbietet Gänsestopfleber.
Mit klarer Mehrheit beschloss der Stadtrat in Chicago, USA, am 4. Mai den Verkauf von Gänsestopfleber mit 3 monatiger Übergangsfrist zu verbieten. Restaurants und Supermärkten drohen bei Zuwiderhandeln 500 US-Dollar Strafe. Chicago ist die erste Stadt der USA mit einem derartigen Verbot.

Tierquälerei: Hummer auf Eis in Restaurant.
Ein neues Tierschutzgesetz in Rom wurde am 4. Mai gegen ein Restaurant für dessen Umgang mit lebenden Hummern eingesetzt. € 688 Strafe mussten die BesitzerInnen zahlen, weil sie lebende Hummer für Restaurantgäste auf Eis ausgelegt hatten.

Vorankündigungen:

Jeden Samstag 10-18 Uhr Pelzdemo vor dem P&C in der Mariahilferstrasse in Wien
5. Mai 18:30 Uhr, Vortrag zum Thema „Was ist Bewußtsein?“ in der Rotenmühlg. 4, 1120 Wien
5. Mai 19:30 Uhr Amerlinghaus Wien, Radikalkunst-Ausstellung von Chris Moser mit veganem Buffet
6. und 7. Mai Konferenz der Zivilgesellschaft im NIG, HS 1-3, in Wien
2.-4. Juni Kongress zu Alternativen zu Tierversuchen an der Uni Linz, siehe www.zet.or.at
Vegane Sommerfeste: 10. Juni Wien, 24. Juni Innsbruck, 1. Juli Graz und 8. Juli Salzburg, siehe www.vegan.at
15.-18. Juni Austrian Social Forum in Graz, www.socialforum.at
23.-26. Juni TR-grass roots gathering in England, www.ar2006.info
14. und 15. Oktober 2006: Süd-Ost Europa TR-Konferenz in Wien