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Tierrechtsradio
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Sendung vom 09.01.2009 11:00:

Jahresrückblick 2008

Wir werfen einen Blick auf das Tierrechts-Jahr 2008, welches mit seinen vielen Kampagnen, dem Tierrechtskongress und der großen polizeilichen Verfolgung wohl eines der turbulentesten war.

Tierrechtsnachrichten von 19. Dezember 2008 bis 8. Jänner 2009


Kleider Bauer- und Pelz Demos

Am 19., 20., und 24., 27. Dezember, sowie am 2. und 3. Jänner wurde vor den Kleider Bauer Filialen in Wien Mariahilferstraße demonstriert
Am 19. Dezember wurde ebenfalls Innsbruck Museumstraße, Wiener Neustadt Wienerstraße, Graz Murgasse und Linz Landstraße gegen Pelz vor Kleider Bauer Filialen demonstriert.
Am 24. Dezember wurde zusätzlich in Salzburg am Platz’l eine Demo gegen Pelz abgehalten.
Am 27. 12. wurde auf der Mariahilferstraße in Wien nähe der Fürnkranz-Filiale und in Villach vor einer Kleider Bauer Filiale gegen Pelz demonstriert.
Am 3. 1. gab es noch eine Kleider Bauer Demo am Grazer Hauptplatz.
Am 5. 1. wurde nochmals auf der Mariahilferstraße gegen Pelz demonstriert.


Tierrechtsdemos und –veranstaltungen

Am Montag, den 22. Dezember trafen sich viele Tierschutz- und Umweltschutzorganisationen um gegen den Entschluss der Regierung, diese Organisationen bei der Spendenabsetzbarkeit auszulassen, zu demonstrieren.
In Graz gab es am 23. Dezember eine Videobeamerdemo für Tierrechte, und am 24. Dezember eine Demo vor dem Delikatessengeschäft Frankowits gegen Gänsestopfleber.
Am 2.1 gab es in Graz eine Demo am Hauptplatz gegen die Schweinehaltung in Österreich


Weltweit erstes Legebatterieverbot in Österreich

Am 1.1.2009 trat das weltweit erste Legebatterieverbot in Kraft. Ab sofort dürfen Hühner in Österreich nur mehr in Boden- oder Freilandhaltung „eingestallt“ werden. Einige Legehennenbetreiber wollen sich um ihre Pflicht drücken, in dem sie das Legebatterieverbot nicht wahr haben wollen und absichtlich vor Ablauf der Frist noch 500.000 frische Hühner in die Käfige eingestallt haben. Jetzt müssten diese Tiere getötet werden, stellen sich die Legebatteriebetreiber verzweifelt, und da wäre es doch besser, die Hühner noch fast 1 Jahr im Käfig zu behalten. Es könne doch nicht im Sinne der TierschützerInnen sein, Tiere zu töten, versucht man vorsätzlich die Erpressung. Die Tierschutzseite argumentiert, dass es weit tierfreunlicher wäre, diese Tiere einfach in Gnadenhöfe unterzubringen!



VGT-Obmann spricht auf Menschenrechts-Symposium über Repression gegen Tierschutz
Am jährlichen Symposium der Internationalen Plattform gegen Isolation nahmen MenschenrechtsaktivistInnen und AnwältInnen von über 20 verschiedenen Ländern teil. Ausgangspunkt dieser seit vielen Jahren stattfindenden, 3-tägigen Veranstaltung war der Widerstand der politischen Gefangenen in der Türkei gegen Isolationshaft. Auch war die Kriminalisierung und Verfolgung politischer Aktivitäten, die Einschränkung freier Meinung und Angriffe auf Basisrechte ein Thema, durch die ungeheuerliche Verfolgung von österreichischen Tierschützern konnte das Thema des Symposium auch auf Österreich ausgeweitet werden. Deshalb wurde auch der VGT-Obmann als Betroffener eingeladen, um über seine Erfahrungen und die Bedrohung durch §278a StGB zu berichten.



Hundezuchtsstation und einem ungarischen Tötungslager

Bei Recherchen von Tierschutzorganisationen wurde entdeckt, dass in ungarischen Tötungslagern, bei denen Streunerhunde in Zwingern gehalten werden und auf ihren sicheren Tod warten müssen, der Teufelskreis erweitert wird! Unter fürchterlichen Bedingungen werden Hündinnen gehalten um mit ihnen Rassehundewelpen zu produzieren um damit in Ländern wie Österreich Geld zu machen.