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Tierrechtsradio
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Sendung vom 19.10.2007 11:00:

Klimawandel Diskussion in Neusiedl am See

Am 28. 9. 2007 gabs eine Podiumsdiskussion zum Klimawandel, mit einem Schwerpunkt Nutztierhaltung, von der Grünen Bildungswerkstatt organisiert.

TIERRECHTSNACHRICHTEN VON 12. – 18. OKTOBER 2007

Kleider Bauer Demos und Aktionen.
Am 12. Oktober wurde in Wien Mariahilferstrasse und Innsbruck Museumstrasse gegen Pelz bei Kleider Bauer demonstriert.
Am 13. Oktober gab es an denselben Orten Pelzdemos, sowie zusätzlich in Graz Murgasse und in Villach Bahnhofstrasse.

Tierrechtsdemos.
Am 12. Oktober organisierten AktivistInnen am Hauptplatz in Graz eine Demo gegen Fleisch, in deren Verlauf auch 4 AktivistInnen in Fleischtassen präsentiert wurden, um zu zeigen, dass Menschenfleisch auch eine Form von Fleisch ist.
Am 13. Oktober gab es in der Salzburger Innenstadt eine Kundgebung gegen den Fleischkonsum und am Stefansplatz in Wien eine Informationsveranstaltung zu Tierrechten.
Am 16., 17. und 18. Oktober wurde vor dem Pelzhaus Foggensteiner am Opernring in Wien gegen die dortigen Pelzmodeschauen demonstriert.

Animal Liberation Workshop in Linz.
Am 13. und 14. Oktober wurde der erste Animal Liberation Workshop in Österreich in diesem Jahr abgehalten. Dafür fanden sich 50 TeilnehmerInnen im Haus der Frau in Linz ein und erarbeiteten in zahllosen Workshops von früh bis spät Kampagnenstrategien. Dazu gab es ausgezeichnetes veganes Essen zum Selbstkostenpreis. Am Samstag marschierten die TeilnehmerInnen 3 Stunden lang durch das Stadtzentrum von Linz, um gegen Tierausbeutung zu protestieren. Die mit Trommeln begleitete, laute Demo machte vor Kleider Bauer, allen Pelzgeschäften sowie vor Nordsee und anderen tierausbeuterischen Firmen halt. Die OrganisatorInnen erhoffen sich, dass die gute Stimmung auf dem ALW viele Menschen motiviert, in Linz für Tierrechte aktiv zu werden und die beiden lokalen Tierrechtsgruppen zu verstärken.

21 Schlachtpferde von Tiertransporter gerettet.
Am 12. Oktober stoppte die Polizei einen rumänischen Schlachtpferdetransporter am Weg nach Belgien für eine Routinekontrolle in Strengberg auf der Westautobahn. Da der Transporter zahllose Gesetzesübertretungen aufwies, wurde er zur Tierzuchthalle nach Amstetten, NÖ, umdirigiert, um dort die 21 Pferde zu entladen. TierrechtlerInnen kümmerten sich um die Tiere, fütterten und tränkten sie, und brachten ihnen Decken für die Nacht. Am Montag den 15. Oktober kam ein neuer rumänischer Tiertransporter in der Früh an, um den Weitertransport zu übernehmen. Daraufhin besetzten 20 AktivistInnen das Areal, behinderten die Verladung und blockierten mittels Anketten in Stahlrohren die 3 Ausfahrtstore. Nach 8-stündiger Besetzung und nachdem die Polizei mehrmals die Räumung der Blockade angedroht hatte, verließen letztendlich doch die 2 rumänischen LKWs unbeladen das Areal und fuhren nach Rumänien zurück. 10 der 21 Pferde wurden von der Behörde beschlagnahmt, alle Pferde verbrachten die Nacht in einem Reitstall bei Ybbs. Am nächsten Tag schließlich zahlten Tierschutzgruppen die Pferde aus und übernahmen sie, um sie in Gnadenhöfen unterzubringen.

Sinvogelfänger gestellt.
Am 14. Oktober waren 2 Gruppen von AktivistInnen im oö Salzkammergut unterwegs, um Singvogelfänger zu konfrontieren und Fangplätze zu zerstören. Obwohl der Verfassungsgerichtshof das Ausstellungsverbot für wildgefangene Singvögel aufgehoben hat, sei der Fallenfang von Singvögeln noch immer nach dem Tierschutzgesetz verboten, meinen TierrechtlerInnen. Sie sehen sich durch Verurteilungen von Singvogelfängern in Kärnten und NÖ nach dem Tierschutzgesetz bestärkt, zumal dieses Gesetz ja bundesweit Geltung hat – auch wenn es von den oö Behörden nicht vollzogen wird. 2 Singvogelfänger wurden konfrontiert und angezeigt, mehrere Vogelfangplätze völlig zerstört, indem die Fallenarretierungen, sowie die Leitern und die Holzaufbauten entfernt wurden.

Volksanwaltschaft kritisiert Innenminister.
Da Innenminister Platter in einer Anfragebeantwortung im Parlament nach Ansicht des Verein Gegen Tierfabriken VGT Unwahrheiten über den Verein verbreitet und ihn fälschlich als gewalttätig dargestellt hatte, wandten sich die TierechtlerInnen an die Volksanwaltschaft um Hilfe. Volksanwältin Mag. Terezija Stoisits teilte Mitte Oktober mit, dass sich nach der Korrespondenz mit dem Innenminister die VGT-Beschwerde als berechtigt erwiesen habe. Die Volksanwältin konnte der Argumentation des Innenministers nicht folgen und verlangte, dass es für Behauptungen, die immerhin den Ruf von Organisationen und den dahinterstehenden Menschen beeinträchtigen können, in Zukunft eine entsprechend belegte Faktenbasis geben müsse.

Dauerpseudodemoanmeldungen um Tierrechtsdemos zu verhindern.
Am 12. Oktober untersagte die Bundespolizeidirektion Wien Demos von TierrechtlerInnen mit der Begründung, ein Pelzgeschäft, vor dem demonstriert hätte werden sollen, habe auf 10 Jahre hinaus täglich 24 Stunden lang eigene Pro-Pelz Demos angemeldet, und zwar hunderte Meter die Strasse entlang um das Geschäft herum. Eine ähnliche Dauerdemoanmeldung der TierrechtlerInnen, um derartige verfassungswidrige Pseudodemos zu verhindern, war aber von derselben Polizeidirektion abgewiesen worden, weil sie andere Demos und Veranstaltungen verunmögliche. Obendrein meinte ein Beamter der Versammlungsbehörde, er würde sowieso alle Pelzdemos vor pelzführenden Geschäften als Geschäftsschädigung untersagen.

Hummerbefreierin verhaftet.
Am 10. Oktober ist eine Aktivistin bei dem Versuch 4 Hummer aus einem Becken in einem Supermarkt in Italien zu befreien, festgenommen worden. Sie wurde 2 Tage in Untersuchungshaft gehalten und dann wegen Raubes angezeigt.

Offene Befreiung von 37 Legebatteriehühnern in Neuseeland.
Am 10. Oktober befreite 1 von 3 Gruppen in Neuseeland, die offene Befreiungen machen, 37 Hühner aus der Legebatterie Canterbury Farm in Christchurch und bekannte sich nachher öffentlich zu der Tat. Die Gruppe kündigte weitere Befreiungen an und erklärte sich bereit, sich vor Gericht dafür zu verantworten.

Hund musste als Teil eines Kunstwerks verhungern.
In Costa Rica ließ der Künstler Guillermo Habacuc Vargas einen völlig unterernährten Hund als Ausstellungsstück verhungern. Es war verboten, dem Hund Nahrung oder Wasser zu geben. An der Schauwand waren massenweise Frolics aufgeklebt.

Versuchstiere befreit.
Am 10. Oktober holte die ALF insgesamt 2 Kaninchen, 13 Enten, 2 Ratten, 10 Mäuse, 9 Hennen und 200 Küken aus dem Tierversuchslabor IZS in Brescia, Italien. Die Tiere hätten für Versuche benutzt werden sollen, mit denen Ausfälle in der Nutztierhaltung durch Massentierhaltungskrankheiten vermieden werden könnten.

Vorankündigungen

Kleider Bauer Demos
Freitag ab 13 Uhr in Wien Mariahilferstrasse, 14 Uhr in Innsbruck Museumsstrasse.
Samstag, ab 10 Uhr in Wien Mariahilferstrasse vor Kleider Bauer, 12.30 Uhr in Graz Murgasse und 14 Uhr in Innsbruck Museumsstraße.
Tierrechtsdemos
Freitag ab 17 Uhr in Graz Hauptplatz, ab 19 Uhr am Stefansplatz in Wien gegen die Hubtertusmesse
Samstag ab 11.30 Uhr in Linz Landstraße Ecke Passage und ab 19 Uhr am Stefansplatz in Wien
Animal Liberation Workshops siehe www.animal-liberation.at: 20.+21. Oktober Innsbruck, 10.+11. November Graz und 17.+18. November Wien