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Tierrechtsradio
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Sendung vom 12.02.2010 11:00:

Was ist von Begriffen wie "Kampfhund" und "Rasselisten" zu halten?

Das neue nö Hundehaltergesetz und die Volksbefragung in Wien zum Thema Kampfhunde werden diskutiert.

Tierrechtsnachrichten von 5. – 11. Februar 2010

Kleider Bauer Demos
Am 5. und 6. Februar wurde in Wien Mariahilferstraße und Innsbruck Museumstraße vor Kleider Bauer gegen Pelz demonstriert.
Am 6. Februar gab es zusätzlich noch derartige Demos in Linz Landstraße und Wr. Neustadt Wienerstraße.

Tierrechtsdemos
Am 5. und 6. Februar protestierten Anti-Pelz AktivistInnen vor der Pulloveria in Wien Mariahilferstraße.
Am 6. Februar gab es zusätzlich eine Tierrechtsdemo am Stefansplatz in Wien.
Am 10. Februar protestierten TierrechtlerInnen anlässlich der Nacht des Fuchses in Hof in Salzburg gegen die Jagd.

Repressionsdemos
Seit Bekanntgabe durch die Wr. Neustädter Staatsanwaltschaft, dass 3 zusätzliche TierschützerInnen ab 2. März im Tierschutzprozess auf der Anklagebank platznehmen werden müssen, gibt es wieder Proteste gegen die Repression. Am 8. Februar wurden an der Südautobahn, am 9. Februar bei der Volksoper, am 10. Februar an der Westautobahn und am 11. Februar vor dem Parlament jeweils in Wien Demonstrationen abgehalten.

Polizeilich gesuchter Umweltschützer stirbt in Lawinenunfall auf Korsika
Nachdem die Polizei einen Umweltschutzaktivisten in den USA festgenommen und unter Druck gesetzt hatte, konnte dieser einer Gefängnisstrafe wegen Brandstiftung entgehen, indem er Tyler James Johnson als Mittäter nannte. Letztere flüchtete daraufhin aus den USA und hielt sich die letzten 6 Jahre in Korsika auf. Dort unternahm der Mathematiker und Physiker zahlreiche Bergtouren und beteiligte sich an einer Firma, die Solartechnologie entwickelt. Am 5. Februar starb Tyler James Johnson bei einem Alleingang in einer Lawine in den Bergen von Korsika.

Regierungsvorlage in Israel will Pelzimporte verbieten
Der Landwirtschafts- und der Umweltminister in Israel hatten ein Gesetz für ein Importverbot für Katzen- und Hundepelze ausgearbeitet. Am 8. Februar gaben sie bekannt, dass diese Regierungsvorlage für das Importverbot alle Säugetierpelze enthalten soll. Dieses Gesetz braucht jetzt noch die Zustimmung des Parlaments. Damit wäre Israel das erste Land der Welt, das praktisch pelzfrei würde, nachdem es bereits Pelzfarmen verboten hat.

G7-Finanzminister boykottieren Robbenprodukte
Um das EU-Importverbot von Robbenprodukten zu konterkarieren, versuchte der kanadische Gastgeber der Delegation der Finanzminister der 7 reichsten Länder der Welt, nämlich USA, Japan, Deutschland, Frankreich, England und Italien, am 8. Februar zu einem Robbenfleischessen auszuführen und ihnen Jacken und Fäustlinge aus Robbenfell zu schenken. Doch in erstaunlicher Einigkeit blieben die Gäste dem Essen fern und verweigerten die Annahme der Robbenprodukte als Geschenk. In der gemeinsamen Pressekonferenz schwiegen die Minister zu allen Fragen in Sachen Robben. Am nächsten Tag gab die kanadische Regierung weitere 50.000 Robben zum Abschuss frei.

Auktionshaus erzielt Nerzpelz-Rekordumsätze
Das größte Tierpelz-Auktionshaus der Welt hat bei einer viertägigen Versteigerung von Nerzfellen Rekordeinnahmen erzielt. Wie Kopenhagen Fur am 10. Februar mitteilte, brachte die am Vortag abgeschlossene Auktion 1,4 Milliarden Kronen (188 Millionen Euro) ein. Grund für das gute Ergebnis trotz Wirtschaftskrise seien die starke Nachfrage aus China und die große Kälte. Das in der dänischen Hauptstadt ansässige Auktionshaus verkauft etwa 40 Prozent aller Nerzfelle weltweit. Dänemark ist der größte Fellproduzent und -exporteur der Welt. Es hält einen Anteil von bis zu 45 Prozent an Nerz-, 60 Prozent an Chinchilla- und zehn Prozent an Fuchsfellen.

Keine Stierkämpfe in China
Am 9. Februar gab die chinesische Regierung bekannt, dass sie keine Bewilligung für den Beginn von Stierkämpfen in China vergeben wird. Diese Entscheidung folgte einer intensiven Kampagne von chinesischen Tierrechtsgruppen, die den Beginn von Stierkämpfen in China verhindern wollten.

Japanischer Walfänger rammt schon wieder Tierrechtsboot
Am 6. Februar kam es in den antarktischen Gewässern bereits zum zweiten Mal zu einer Attacke japanischer Walfänger gegen die Protestboote von TierrechtlerInnen, die den Walfgang zu verhindern versuchen. Die Kollision riss ein 1m x 10cm breites Loch in das Heck des Tierrechtsbootes, allerdings würde der Schaden nicht zum Kentern führen, weil er über dem Wasserspiegel entstanden sei. Die TierrechtlerInnen verkündeten, dass sie trotzdem weiterhin die JapanerInnen an der Jagd auf Wale hindern werden.

Vorankündigungen

Heute Freitag, ab 13 Uhr und morgen Samstag ab 10 Uhr Kleider Bauer Demos auf der Wiener Mariahilferstraße 111
Heute Freitag und morgen Samstag wird vor der Pulloveria in der Mariahilferstraße 31 ab 15 Uhr demonstriert
Heute Freitag Jägerballdemos jeweils ab 19:30 Uhr Hietzinger Hauptstraße 1A vor dem Parkhotel Schönbrunn in Wien und in der Neukirchnerstraße 17 vor dem Sparkassensaal in Wr. Neustadt
27. Februar ab 13 Uhr Schottentor in Wien, Demo gegen §278ff Repression