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Sendung vom 29.01.2013 11:00:

Diese Burschen passen nicht in die Hofburg? Wieso denn?!

GegenStandpunkt & Diskussion: Die Alternative zum Sitzblockadetraining für den WKR-Ball Diese Burschen passen nicht in die Hofburg? Wieso denn?! Auf alle Fälle besser als die Gegendemonstranten … Donnerstag 31. 1. 2013 um 19:00 im Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien

GegenStandpunkt & Diskussion: Die Alternative zum Sitzblockadetraining für den WKR-Ball

Diese Burschen passen nicht in die Hofburg? Wieso denn?!
Auf alle Fälle besser als die Gegendemonstranten

Donnerstag 31. 1. 2013 um 19:00 im Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien

Während etliche Aufrufe gegen den WKR-Ball von der gerechten Sache felsenfest ausgehen und sich nur mehr der „Mobilisierung“ widmen, ohne die Bösigkeit der Burschen näher zu erläutern, versuchen sich andere an einer Begründung. (offensiv gegen rechts; Ums Ganze bzw. Autonome Antifa auf http://antifaw.blogsport.de/2012/12/31/nowkr-13-den-wiener-akademikerball-unmoeglich-machen)
Die Vorwürfe kreisen um die Schlagworte „Rechtsextremismus“, „Rassismus“, „Faschismus“ und „Deutschnationalismus“, ergänzt um übertriebene „Männlichkeit“ und „Elitedenken“. Wie soll man denn das verstehen? Etwa so: Diese Burschen passen mit ihrem überkommenen Welt- und Gesellschaftsbild einfach nicht in „unsere“ heutige, demokratische, ausgesucht ausländer- und frauenfreundliche Umgebung, in der es eine „Elite“ fast nicht mehr gibt, was man auch daran erkennt, dass die sich intensiv um die „bildungsferne“ „Unterschicht“ kümmert?! Wirklich?

Bleibt die Geschichte mit dem „Faschismus“ bzw. „Antifaschismus“.

Gegen die FPÖ (samt Anhang) wird gern der Vorwurf erhoben, sie verweigere sich einem „antifaschistischen Grundkonsens“, auf dem die Republik Österreich angeblich basiert. Die FPÖ reklamiert „Antifaschismus“ in der Tat nicht für sich und hält nichts von einem derartigen „Grundkonsens“, so einer sei nicht „identitätsstiftend“ und tauche ohnehin „erst 1983“ in Österreich auf. (3. Nationalratspräsident und Burschenschafter Martin Graf, FPÖ) Ein früherer FPÖ-Generalsekretär hat ein ganzes Buch gegen den von ihm so genannten „Antifa-Komplex“ geschrieben. Anlässlich des „Internationalen Holocaust-Gedenktages“ am 27.1. etwa melden sich SPÖ, ÖVP, Grüne etc. mit den üblichen Phrasen gegen das „Verharmlosen“ und das „Vergessen“ zu Wort. Die FPÖ tut das nicht bzw. ganz anders: Dort sieht man vielmehr sich bzw. den WKR-Ball als Opfer von „Hass und Intoleranz“ – solche Plattitüden gelten gemeinhin als irgendwie „antifaschistisch“ gemeinte Stellungnahmen, darauf versucht sich die FPÖ zu berufen – und dadurch das „Andenken an die Opfer des Nazi-Regimes“ „missbraucht“ (http://www.fpoe.at/news/detail/news/vilimsky-gruen-und-rot-nehmen/); ein Andenken, dessen Pflege bekanntlich ein Herzensbedürfnis freiheitlicher Gesinnung ist …
Die Linken verwechseln diese rechte Distanz zu einem staats-offiziösen Pseudo-„Anti-Faschismus“ als Teil der nationalen Inszenierung – welcher mit einer Kritik des Faschismus nichts zu tun hat und als „Erinnerungskultur“ oder als „Gedenkpolitik“ oder als „Aufarbeitung“ oder als „Vergangenheitsbewältigung“ viel besser charakterisiert ist – mit versuchter Wiederbetätigung und halten die Selbst-Feier dieses Standpunkts in einem repräsentativen Palast der Republik nicht aus. Nachdem – für viele Linke unverständlich – die Behörden nicht dagegen einschreiten, glauben sie das selbst erledigen zu müssen, und wundern sich auch noch, dass ihre intendierte Amtshilfe so gar nicht angenommen wird …