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Globale Dialoge
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Sendung vom 23.06.2015 13:00:

„Ich habe das gemacht, weil es niemanden interessiert hat.“

Dys/Utopien in der Migration

Utopien müssen scheitern, sonst werden sie totalitär – so lautet eine der Kernaussagen, die Frau Prof. Dr. Maria do Mar Castro Varela vergangenen Freitag während ihres Vortrages im Wiener Centrum für Entwicklungspolitik herausstrich. Ihre Leidenschaft für Utopien entwickelte sie, weil das Thema, wie sie sagt, „sonst niemanden interessierte“.

Im Interview mit Woa geht sie näher auf die Begrifflichkeiten der Utopien und Dystopien in der Migration ein. Welche Chancen bergen sie? Was passiert mit (Landes)Grenzen? Welche Rolle spielt der Heimatbegriff?

Sendungsgestaltung Meriem Ait Oussalah


Musik: Alexander Lisenkov-Migration: https://www.jamendo.com/de/track/1087554/migration

Maze-Heritage: https://www.jamendo.com/de/track/181523/heritage



Und danach:


Ein Schmankerl aus 10 Jahren Women on Air: La philosophie banane – Wer darf ins Museum? (2014)


Mit viel Witz erweckt die Künstlerin Elisabeth Bakambamba Tambwe berühmte schwarze Persönlichkeiten zum Leben anstatt der weißen männlichen Kunstelite zu huldigen. AusstellungsbesucherInnen finden sich plötzlich in der Haut des Schriftstellers Alexandre Dumas, der ersten schwarzen Oskargewinnerin Hattie MacDaniel oder den Amazonenkriegerinnen von Dahomey wieder und entreißen so diese historischen Figuren dem Vergessen. Bettina Dobnig begibt sich für Globale Dialoge auf die Reise in ein „anderes“ Museum. Musikalisch begleitet von einem klassischen Stück von Chevalier de Saint-Georges – schwarzer Geigenvirtuose und Zeitgenosse Mozarts.

Sendungsgestaltung Bettina Dobnig