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Philosophische Brocken
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Sendung vom 27.11.2019 13:00:

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Vortrag von Andreas Müller (Innsbruck)

Andreas Müller (Professor am Institut für Europa- und Völkerrecht der Universität Innsbruck):
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: Zwischen Norm und Verheißung

Die Sendung gibt einen Vortrag wieder, der am 7. Dezember 2018 in Wien auf Einladung der "Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie" gehalten wurde. Der Vortrag fand statt im Rahmen der Tagung "Menschenrechte in interkultureller Perspektive - 70 Jahre UN-Deklaration"
Tagungsthema: Nach den Schrecken des Totalitarismus und der Shoa veröffentlichten die Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 die Allgemeine Erklärung über die Menschenrechte. In den folgenden Jahrzehnten hat die UN-Deklaration über kulturelle Grenzen hinweg eine globale Menschenrechtskultur befördert. Die Menschenrechte standen von Anfang an in einem interkulturellen Dialog. Bereits im Vorfeld dieser Deklaration diskutierten Intellektuelle aus unterschiedlichen Kulturen in einer UNESCO-Konferenz ihre unterschiedlichen Begründungen der Menschenrechte. Die rechtliche Durchsetzung der Menschenrechte stand seit jeher in einer Spannung zu politischen und imperialen Machtinteressen.