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COOL-Tour
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Sendung vom 13.06.2020 16:00:

"100 Jahre Salzburger Festspiele": Special No. 1

Die Salzburger Festspiele finden heuer in kleinerer Form, von 1. bis 30. August, statt. Zwei Opern, drei Theaterproduktionen und 53 Konzerte sowie etliche Rahmenveranstaltungen werden zu sehen sein. Eröffnet werden die Jubiläumsfestspiele zum 100. Geburtstag der Salzburger Festspiele am 1. August mit „Elektra“ in der Felsenreitschule (Regie: Krzysztof Warlikowski, Dirigent: Franz Welser-Möst) und dem „Jedermann“ auf dem Domplatz mit der neuen Buhlschaft Caroline Peters. Überraschend wird auch eine Neuproduktion von Wolfgang Amadeus Mozarts „Cosi fan tutte“ auf die Bühne gebracht. Die neue „Cosi“ wird von Christof Loy inszeniert, Joana Mallwitz dirigiert die Wiener Philharmoniker, Marianne Crebassa singt die Dorabella. Premiere ist am 2. August im Großen Festspielhaus. - Im Schauspiel gibt es zwei Uraufführungen, und zwar Peter Handkes „Zdenek Adamec“ und „Everywoman“ von Milo Rau und Ursina Lardi.- Statt der ursprünglich aufgelegten rund 242.000 Karten werden heuer nur rund 80.000 Zuschauerinnen und Zuschauer Einlass finden können – denn obwohl dank der jüngst verkündeten Lockerungs-Maßnahmen ein deutlich größeres Publikum zugelassen ist, gilt es, die Abstands-Regeln einzuhalten. Je nach Spielstätte bedeutet das Schachbrettmuster und „andere Formen der Sitzbelegung“, wenn mehr als ein Meter Abstand zu dahinterliegenden Sitzplätzen verfügbar ist. Anders als theoretisch gesetzlich erlaubt müssen auch Familienmitglieder und gemeinsam in einem Haushalt lebende Personen mit Abstand in den Vorstellungen sitzen. Außer auf dem Sitzplatz wird eine generelle Masken-Pflicht gelten. Mit personalisierten Eintrittskarten und einer Ausweispflicht bei der Ticket-Kontrolle soll sichergestellt werden, dass im Verdachts-Fall im Nachhinein ein schnelles „Contact-Tracing“ erfolgen kann.

COOL-Tour geht dem Phänomen "100 Jahre Salzburger Festspiele" nach. Moderator Paul Buchacher meldet sich mit dem ersten von insgesamt zwei Specials aus Salzburg und spricht mit den SchauspielerInnen Bina Blumencron und Gerhard Greiner (u. a. bekannt aus „4 Frauen und ein Todesfall“) darüber, welche Bedeutung die Festspiele für sie haben, wie sie die heurige Entscheidung zur Veranstaltung „kleinerer Festspiele“ sehen und wie sie die Unterstützung für heimische KünstlerInnen in der Krisenzeit sehen (kürzlich präsentierte die Regierung Maßnahmen, darunter die befristete Mehrwertsteuer-Senkung auf fünf Prozent, u. a. im Kulturbereich). - Zudem schlüpfen sie in die Rolle von Jedermann und Buhlschaft und verraten, kurz bevor die Einschränkungen für die Einreise aus 31 Ländern fallen, wie sie heuer den Sommer verbringen ... Und: Der Talk mit der in Salzburg lebenden Star-Autorin Hera Lind über ihre Buchprojekte (mit ihren Tatsachen-Romanen ist Lind sehr erfolgreich, das Werk "Die Hölle war der Preis" schaffte es auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste) und darüber, wie sie die Corona-Krisen-Zeit genützt hat. - Die Langfassung des Gesprächs mit Hera Lind ist auf der SoundCloud-Podcast-Seite "Paul Buchacher" zu finden.

(Aufgezeichnete Sendung)