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Tierrechtsradio
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Sendung vom 18.11.2005 11:00:

Elefantenkind Mongu im Zoo Schönbrunn geschlagen

Ein TRler filmte heimlich über viele Tage wie im Zoo Schönbrunn das 2 jährige Elefantenkind Mongu mit Hakenstöcken geschlagen und mit Seilen umgerissen - dressiert - wurde.

TIERRECHTSNACHRICHTEN VON 11. – 17. NOVEMBER 2005

Pelzdemos. Am 11. November wurde am Hauptplatz in Graz gegen Pelz demonstriert.
Am 12. November gabs vor dem P&C in Linz, vor dem P&C in der Mariahilferstrasse in Wien und am Stefansplatz in Wien Anti-Pelz Demos.

Störaktion bei P&C Messestand. Am 10. November fand in Wien Österreichs größte alljährliche Recruiting-Messe statt, bei der wie jedes Jahr auch P&C mit einem Messestand vertreten war. TRlerInnen demonstrierten in der Halle und skandierten und pfiffen zuletzt lautstark vor dem P&C-Stand. Sie wurden von Security mit Gewalt aus der Halle entfernt.

Treibjagd gegen Fasane, Enten und Hasen gestört. Am 13. November fanden sich 25 TRlerInnen um 8 Uhr früh in Unterfladnitz, Bezirk Weiz, Steiermark, ein, um 40 JägerInnen bei einer Treibjagd auf Fasane, Enten und Hasen zu stören. Die Fasane für die Jagd stammten aus einer nahegelegenen Fasanerie. Bei Ankunft der AktivistInnen zogen sich die JägerInnen zurück. Dann aber begannen sie trotz Anwesenheit der SaboteurInnen mit der Jagd. Die AktivistInnen hielten Regenschirme vor die Schützen, dennoch wurden insgesamt 13 Fasane, 7 Enten und 1 Hase totgeschossen. Die meisten Vögel fielen nach dem Schuss verletzt vom Himmel und wurden dann von Jagdhunden angegriffen. Auch 12 jährige Kinder wurden zum Töten von verletzten Tieren und zum Tragen der toten Tiere angehalten. Ein Aktivist musste ins Spital, weil direkt neben seinem Ohr ein Schuss abgegeben worden war, sodass sein Trommelfell verletzt wurde. Der zweite Trieb am Nachmittag wurde aufgrund der Präsenz der AktivistInnen abgesagt.

Gespräch mit oö Tierschutz-Landesrätin über Singvogelfang. Am 16. November empfing die oö Landesrätin für Tierschutz, Dr. Silvia Stöger, eine TR-Delegation um über den Vollzug des Singvogelfangverbots zu sprechen. Es hatte 23 Anzeigen der TRlerInnen gegen Singvogelfänger, die in flagranti erwischt worden waren, gegeben. Die Landesrätin führte aus, dass ein Experte beauftragt wurde, ein Gutachten über das Leid der Vögel beim Singvogelfang zu verfassen, das bei den Prozessen als Urteilsgrundlage dienen solle. Der Vogelfang wäre zweifellos Tierquälerei, allerdings sei das öffentliche Interesse an Vogelausstellungen als mögliche Rechtfertigung dagegen abzuwägen. Mit diesem Gutachten sollten die 23 Prozesse bis zum Beginn der nächsten Singvogelfangsaison abgeschlossen sein. Die TS-Ombudsfrau kündigte an, bei Freisprüchen zum Unabhängigen Verwaltungssenat in Linz zu berufen.

Rauch-Kallat Klage gegen VGT abgewiesen. Im Rahmen der Singvogelfang-Kampagne hatte der VGT Flugblätter mit einem Sündenregister der Tierschutz-Ministerin Rauch-Kallat verteilt. Letztere klagte in 8 Punkten wegen übler Nachrede. Am 16. November hat das Handelsgericht alle 8 Klagspunkte abgewiesen, die 8 genannten Sünden seien als berechtigte Kritik anzusehen.

Neues Bundestierschutzgesetz treibt Zoofachgeschäfte in den Ruin. Nach Angaben der Wirtschaftskammer sind die Umsätze der 135 Zoofachgeschäfte in Wien seit Einführung des Bundestierschutzgesetzes mit strengeren Haltungsbedingungen und einem Verbot, Hunde und Katzen zum Verkauf auszustellen, um 40% zurückgegangen, 60 Geschäfte mussten seit Jahresanfang schliessen.

Jagdunfälle. Am 13. November rammte ein Autofahrer bei einer Treibjagd ein Reh, sodass es gegen einen Jäger geschleudert wurde. Das Reh starb, der Jäger überlebte schwer verletzt den Zusammenstoss.
Bei einer Treibjagd nahe Gniebing-Weissenbach, Bezirk Feldbach, Steiermark, schoss ein Jäger auf einen Hasen, traf aber einen anderen Jäger mit 28 Schrotkugeln in Gesicht und Oberkörper, eine Kugel verfehlte das Auge nur um Millimeter.
Am 15. November erschoss ein Jäger im Bezirk Melk auf einer Treibjagd einen Hasen, einige der Schrotkugeln wurden aber am harten Ackerboden abgelenkt und trafen einen 30 m entfernt stehenden Jäger in Bauch und Oberschenkel. Schwer verletzt musste der Mann mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden.

Jäger erschoss Jagdhund eines anderen Jägers. Am 17. November erschoss ein 70 jähriger Jagdpächter vom Hochstand aus den Jagdhund des Jagdobmanns des Bezirkes Melk in NÖ. Der als freundlich bekannte Hund war mit 4 Kindern spazieren und hatte sich zur Zeit des Todesschusses in Rufweite der Kinder befunden.

Brandanschlag gegen Fleischtransporter. Am 12. November wurde in San Vito, Pordenone, Nord-Ost Italien, ein Tiertransporter für Kälber und Rinder, der gerade am Parkplatz einer Werkstatt stand, angezündet. Er brannte völlig aus. An den Wänden wurden Sprüche wie „Befreiung für Tiere!“ oder „Das ist moderner Nationalsozialismus!“ hinterlassen.

50 Versuchskaninchen befreit. Am 11. November befreite die ALF 50 z.T. schwangere Kaninchen aus der Zuchtfarm für Tierversuche von Christer Manssons in Malmö, Schweden. An den Wänden wurden Tierbefreiungssprüche hinterlassen. 2 Luxuslimousinen am Parkplatz vor der Farm wurden mit Kieselsäure überschüttet.

Brandanschlag gegen Pelzfarm. Am 15. November wurden die Bürogebäude, die Häutungsräume, das Futterlagerhaus und die Kühlkästen der Pelzfarm SAVI in Conco, nahe Vicenza, Italien, angezündet und vollständig zerstört. Der Schaden beträgt mindestens 150.000 Euro, der Brand konnte erst nach 5 Stunden gelöscht werden. Keiner der 15.000 Nerze wurde verletzt. Sprüche wie „Stoppt den Tier-Genozid“ waren an den Wänden hinterlassen worden.

Vorankündigungen:

Jeden Freitag ab 16 Uhr Demo am Grazer Hauptplatz
Jeden Samstag 13-18 Uhr Pelzdemo vor dem P&C in der Mariahilferstrasse in Wien
19. November Pelzgrossdemo in Wien, Beginn 13 Uhr Westbahnhof/Innere Mariahilferstrasse

Animal Liberation Workshop for beginners:
Wien, im Projektraum des WUK, 26. + 27. November
Siehe: http://www.animal-liberation.at