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Tierrechtsradio
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Sendung vom 09.12.2005 11:00:

Diskussion Tierschutz oder Jagd

Nach 2 Jagdsabotagen im Bezirk Weiz fand am 6. 12. im Kulturhaus von Weiz eine Diskussion "Tierschutz oder Jagd" statt. Die Jagd ist vom Tierschutzgesetz ausgenommen.

TIERRECHTSNACHRICHTEN VON 2. – 8. DEZEMBER 2005

Pelzdemos. In Wien gab es 5 Demos gegen Pelz, nämlich am 3. und am 8. Dezember vor dem P&C in der Mariahilferstrasse, ebenso am 3. und 8. Dezember am Stefansplatz und am 7. Dezember am Schwedenplatz.
Am 3. Dezember wurde in Passau vor allen 3 Pelzgeschäften, sowie in der Fussgängerzone, demonstriert.
Am 2. Dezember gabs in Linz am Taubenmarkt eine Demo gegen Pelz.

Pelzgeschäft sperrt zu. Das Pelzgeschäft „Reginas Pelzecke“ in der Senefeldergasse beim Reumannplatz im 10. Bezirk in Wien wird mit 23. Dezember endgültig zusperren.

Jagddiskussion in Weiz. Nach 2 Jagdsabotagen in den letzten Wochen im Bezirk Weiz, wurden die Jagd und die Aktionen dagegen zu einem öffentlichen Thema. Deshalb organisierten TRlerInnen am 6. Dezember im Kulturhaus in Weiz eine Diskussion, in deren Rahmen sowohl ein Film über die Jagd als auch ein Vortrag gehalten wurden. Anschliessend diskutierten JägerInnen mit TRlerInnen und der interessierten Öffentlichkeit. Rund 100 Personen nahmen an der Veranstaltung teil. Anwesende JägerInnen distanzierten sich von Treibjagd und Fasanerien, bekannten sich aber zur Jagdlust und betonten den Aspekt der Wildbretproduktion.

Aktionstage gegen Penny. Bundesweit gab es zwischen 2. und 7. Dezember eine Reihe von Aktionen gegen die Supermarktkette „Penny“, weil diese nicht nur kein Ausstiegsszenario aus dem Käfigeihandel angeben wollte, sondern sogar mit einer Billigaktion für Käfigeier wirbt. Quer durch das Bundesgebiet wurden in den Penny-Märkten Wagerl gefüllt und mit Protestbriefen versehen stehen gelassen, sowie Käfigeiwerbeschilder entfernt und Flugblätter verteilt. Penny hat daraufhin am 7. Dezember angekündigt, bis Ende 2006 aus dem Käfigeihandel auszusteigen und bereits jetzt die Käfigeiwerbung einzustellen. Der Supermarkt „Plus“ gab am 6. Dezember bekannt, bis Mai 2006 die Käfigeier auszulisten, und die Adeg-Märkte wollen mit Ende 2006 ebenso keine Käfigeier mehr verkaufen. Nur noch der Supermarkt Lidl verweigert jegliche Gespräche über Ausstiegsszenarien.

Kalb flieht aus Kälbermast. Am 5. Dezember flüchtete ein 200 kg schweres Kalb aus einer Mastfarm in Fohnsdorf bei Judenburg. Nach 3 ½ stündiger Flucht wurde der Flüchtling eingekreist und von einem Jäger erschossen.

Jagdprozess: Jäger lügt. Ein Jäger hatte in Siegenfeld im Wienerwald 2 Hunde erschossen und behauptet, sie hätten ihn vorher angegriffen und sein Gewehr beschädigt. Er verlangte 1500 Euro Schadenersatz. Das Gerichtsgutachten beim Prozess ergab aber am 3. Dezember, dass mit Sicherheit kein Hund das Gewehr angerührt hatte.

Jäger bei Treibjagd angeschossen. Bei einer Treibjagd auf Hasen am 5. Dezember in Pöttsching im Burgenland schoss ein 51 jähriger Jäger auf ein flüchtendes Tier, traf aber mit seiner Schrotladung einen 31 jährigen Jagdkollegen. Der musste im Krankenhaus Wr. Neustadt notoperiert werden.

Jagd auf Löwen und Tiger in Spanien. Am 6. Dezember wurden 7 JägerInnen in Badajoz, Spanien, festgenommen. Sie hatten, mitten in Spanien, Tiger, Löwen, Luchse und Wölfe geschossen. Die Polizei fand aus Zirkussen gekaufte Tiger und Löwen in Käfigen, die für die Jagd ausgelassen werden sollten. Ein Tiger war bereits erschossen, sein Kopf abgetrennt und sein Körper verbrannt worden. 24.000 Euro hatten die Jagdgäste z.B. für einen Wolfsabschuss gezahlt.

Brandanschlag auf Tierversuchslieferwagen. In der Nacht auf Dienstag den 22. November musste Giovanna Soprani, die Besitzerin der Versuchshundezuchtanstalt Morini in Italien, gegen die eine grosse TR-Kampagne läuft, um 5:30 Uhr in der früh die Feuerwehr rufen: ein Lieferwagen, mit dem die Versuchshunde transportiert werden, war angezündet worden. Das Feuer breitete sich vom Fahrzeug auf das Garagendach aus und richtete einen Schaden von 15.000 Euro an.

Froschzuchtfarm für Tierversuche geschlossen. Eine Farm in Meath in Irland, auf der Frösche für Tierversuche gezüchtet werden, hat nun nach einer ALF-Aktion seine Schliessung bekannt gegeben. AktivistInnen hatten Kieselsäure über das Firmenauto und Farbe über die Gebäude gegossen. Diese Farm, Europas einziger Lieferant von Fröschen für Tierversuche, war seit 1954 in Betrieb. Der 65 jährige Betreiber hatte nach dieser Aktion beschlossen, in Frühpension zu gehen.

Kanadas Robbenjagd verurteilt. Am 5. Dezember ist die kanadische Regierung wegen ihrer Robbenmassaker in Genf vor dem internationalen Gerichtshof für Tierrechte, bestehend aus 9 Jurymitgliedern und 3 RichterInnen, verurteilt worden. Das Gericht forderte die kanadische Regierung auf, die Robbenmassaker unverzüglich einzustellen und beschloss, Anfang März 2006 eine Delegation auf das kanadische Packeis zu entsenden, um die Situation zu kontrollieren.

Vorankündigungen:

Jeden Samstag 13-18 Uhr Pelzdemo vor dem P&C in der Mariahilferstrasse in Wien und 16-20 Uhr am Stefansplatz