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Tierrechtsradio
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Sendung vom 02.06.2006 11:00:

vegane Säuglinge

Eine vegane Mutter berichtet von ihren Erfahrungen mit ihrem veganen Säugling.

TIERRECHTSNACHRICHTEN VON 26. MAI – 1. JUNI 2006

Tierrechtsdemos und -aktionen.
Am 26. und 27. Mai sowie am 1. Juni wurde vor P&C in der Mariahilferstrasse in Wien gegen Pelz demonstriert.
Am 26. Mai gab es auch eine Demo gegen Pelz vor dem P&C im Europark in Salzburg.
Am 27. Mai wurden in den P&C Filialen in Salzburg und in der Plus City in Pasching, OÖ, zahllose Umkldeidekabinen und Kleidungsstücke mit Anti-Pelz Pickerln verklebt und Pelzflugblätter im Geschäft ausgelegt.
Geschäftsführer Ott des P&C in Wien erklärte gegenüber AktivistInnen, dass P&C sich nicht erpressen lassen wolle und alles in Bewegung setzen werde, um gegen die TR-Aktivitäten vorzugehen, ohne sich dabei über die Kosten Gedanken zu machen.
Am 27. Mai gab es auch eine Nachtdemo am Stefansplatz in Wien für Tierrechte.

P&C besetzt.
Am 26. Mai besetzten TRlerInnen das Vordach des P&C in der Mariahilferstrasse in Wien, hielten 2 Transparente gegen Pelz und klärten die Öffentlichkeit mit Megaphon über den Pelzhandel bei P&C auf. Nach 1 ½ Stunden wurden sie von einer Spezialeinheit der Wiener Polizei entfernt und festgenommen, aber bald aus der Haft entlassen.

Tierschutz spricht bei französischer Botschaft für Masthühner vor.
Weil Frankreich ein Veto gegen die EU-Richtlinie für Mindeshaltungsbedingungen für die jährlich 5 Milliarden Masthühner in der EU eingelegt hatte, sprach eine Tierschutzdelegation am 30. Mai bei der französischen Botschaft vor. Die Vertreterin der Botschaft erklärte die Position ihrer Regierung, dass Tierschutzbedingungen am Weltmarkt für die EU keinen Wettbewerbsnachteil darstellen dürften. Die Tierschutzvertretung betonte, dass die EU einseitig im Tierschutz vorangehen müsse, weil sonst nie ein Fortschritt erzielt werden kann.

Massive Umsatzeinbrüche in Tierhandlungen.
„Die Branche liegt im Koma“, zeichnet Andreas Popper von der Wiener Zoohandlung Sauer ein dramatisches Bild. Seit das neue Bundestierschutzgesetz, wonach Tiere in Zoohandlungen nicht mehr in straßenseitigen Schaufenstern ausgestellt werden dürfen, auf Grund strikterer Kontrollen durch die Behörden umgesetzt wird, sind die Umsätze der HändlerInnen massiv eingebrochen. „Manche Zoofachhandlungen haben ihre Schaufenster sogar teilweise verklebt, um Beanstandungen der MA 60 zu vermeiden“, berichtet Fritz Aichinger, Handelsobmann der Wirtschaftskammer Wien von verunsicherten HändlerInnen und fordert eine Reparatur des Gesetzes. „Sollte das Verbot bleiben, werde ich in den nächsten Jahren die Lebendtierhaltung aufgeben“, kündigt Popper drastische Konsequenzen an.

Vogelgrippe - Ende der Stallpflicht in Österreich ab 1. Juni.
Am 31. Mai gab Tierschutzministerin Rauch-Kallat bekannt, dass mit 1. Juni die Stallpflicht auch in den letzten zuvor noch als Risikogebiete eingestuften Regionen in Österreich aufgehoben wird. Der bisher letzte Nachweis des auch für Menschen gefährlichen H5N1-Virus bei einem Wildvogel erfolgte in Österreich am 26. April. In Dänemark ist es allerdings 6 Wochen nach dem letzten Auftreten eines Vogelgrippe-Falls bei einem Wildvogel zu einem Ausbruch in einem Hausgeflügelbestand gekommen. Maßnahmen, wie die Tränkung und Fütterung ausschließlich im Stall, die Abzäunung von offenen Wasserflächen in der unmittelbaren Nähe zu Ausläufen und die getrennte Haltung von Hühnern und Gänsen bleiben daher unbefristet in Kraft.

Schonfrist für vom Abschuß bedrohten Braunbären.
Nach heftigen Protesten von TierschützerInnen und der Bevölkerung gegen den angedrohten Abschuß des Braunbären in Tirol, hat sich ein Engländer spontan bereit erklärt, den Bären kurzerhand mit € 1,5 Mio. haftungsversichern zu lassen. Damit soll jeder durch das Tier angerichtete Schaden abgegolten werden. Der Bär wurde zuletzt am 26. Mai im Kufsteiner Wald gesehen, wo bisher noch kein Schießbefehl gegen ihn ausgestellt worden ist.

Massiver Brandanschlag gegen Schlachthaus.
In der Nacht auf den 28. Mai wurde der Schlachthof Northants in Northamptonshire, England, angezündet und brandte völlig aus. Den ganzen Sonntag über konnten über 100 Feuerwehrleute den Brand nicht unter Kontrolle bekommen. Niemand wurde verletzt. Der riesige Schlachthof hatte 350 Angestellte.

Versuchstierbefreiung.
Am 27. Mai befreite die ALF 500 Ratten aus der Rappolovo Tierzuchtstation für Tierversuche der Russischen Akademie für Medizin nahe St. Petersburg in Russland. Tiere dieser Zuichtstation werden weltweit an Tierversuchslabore und Firmen verkauft, so u.a. an die Charles Rivers Labore in England.

Vorankündigungen:

Jeden Samstag 10-18 Uhr Pelzdemo vor dem P&C in der Mariahilferstrasse in Wien
2.-4. Juni Kongress zu Alternativen zu Tierversuchen an der Uni Linz, siehe www.tierschutz.at
Vegane Sommerfeste: 10. Juni Wien, 1. Juli Graz und 8. Juli Salzburg, siehe www.vegan.at
15.-18. Juni Austrian Social Forum in Graz, www.socialforum.at
23.-26. Juni TR-grass roots gathering in England, www.ar2006.info
14. und 15. Oktober 2006: Süd-Ost Europa TR-Konferenz in Wien, www.animalconference.eu