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Sendung vom 01.09.2006 18:00:

Frauenpolitik, WEGA-Prozess und Kino

Radio UFF schaut sich in Wahlprogrammen der Parteien einige frauenspezifische Inhalte an, berichtet über das Urteil im WEGA-Prozess und gibt ein paar Filmtipps ab.

1.
Radio UFF liest sich Frauenspezifisches in den jeweiligen Wahlprogrammen durch, kommentiert, diskutiert und führt mit einer Aktivistin von UFF (Unabhängiges FrauenForum) ein Telefongespräch.

2.
Schockierend milde Urteile im WEGA-Prozess. Radio UFF ruft zur Demonstration gegen diese Urteile auf: Freitag, 1.9. 2006, Stephansplatz 19.00.

no-racism.net schreibt:
"Im 'Auftrag dich zu töten': Mildes Urteil für lachende Beamte

Darf in Österreich gefoltert werden? Diese Frage muss angesichts der laut amnesty international ersten gerichtlichen Verurteilung wegen einer Folterung in der Zweiten Republik mit ja beantwortet werden. Die Folterer dürfen aufatmen und lachen sich ins Fäustchen.

Sie sind dazu da, um Gewalt zu exekutieren. Die Abschiebepolizisten der Polizeisondereinheit WEGA. Richter Thomas Schrammel verurteilte vier Polizisten der Sondereinheit WEGA zu bedingten Haftstrafen. Sie hatten am 7. April 2006 nach einer verhinderten Abschiebung Bakary J. in eine Lagerhalle gebracht und dort massiv misshandelt. In der Folge hatten sie versucht, die Ereignisse zu verschleiern.

Am 30. und 31. August 2006 mussten sich die Beamten wegen "Quälen eines Gefangenen" (Strafmaß bis zu drei Jahre Haft) vor dem Landesgericht Wien verantworten. Doch zur Verantwortung wurden sie schlussendlich nicht gezogen. Stattdessen muss resümiert werden, dass das Gericht mit dem Spruch vom 31. August 2006 den Angeklagten - und damit dem gesamten Polizeiapparat - offenbar das Recht zugesteht, Menschen zu misshandeln."

mehr unter http://no-racism.net/article/1795

3.
Filmtipps:
Orient-Filmserie des Filmarchivs (Zelt im Augarten und im Metrokino),
"Geheime Staatsaffären" ("L'ivresse du pouvoir" - von Claude Chabrol) mit Isabelle Huppert.