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Tierrechtsradio
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Sendung vom 08.02.2008 11:00:

Aktion beim Metzgersprung

Ein Aktivist erzählt von der heurigen und früheren Aktionen beim Metzgersprung in Salzburg, bei dem ausgelernte Lehrlinge in einen Wasserbottich springen.

TIERRECHTSNACHRICHTEN VON 31. JÄNNER – 7. FEBRUAR 2008

Kleider Bauer Demos.
Am 1. und 2. Februar wurde jeweils vor den Kleider Bauer Filialen in Wien Mariahilferstrasse und Innsbruck Museumstrasse gegen Pelz demonstriert.
Am 2. Februar gab es zusätzliche Pelzdemos vor Hämmerle in Wien Mariahilferstrasse und vor Kleider Bauer in Linz Landstrasse und Wiener Neustadt Wienerstrasse.

Tierrechtsdemos.
Am 31. Jänner wurde am Rande der Sperrzone zum Opernball gegen den auf diesem Event so unverschämt zur Schau getragenen Tierpelz demonstriert.
Am 1. Februar protestierten über 40 TierrechtlerInnen bereits das 11. Jahr in Folge vor dem Parkhotel Schönbrunn in Wien Hietzing anlässlich des dortigen Wiener Landesjägerball gegen die Jagd.
Am 2. Februar gabs eine Tierrechtsdemo mit Videofilmen auf der Großleinwand am Stefansplatz in Wien.
Am 4. Februar wurde auf der Mariahilferstrasse in Wien ganztags gegen die Ausbeutung der Schweine demonstriert.
Am 7. Februar gab es eine Kundgebung für Tierrechte am Hauptplatz in Graz.

Demo gegen den Metzgersprung in Salzburg: ein Mönch wird gewalttätig!
Am 3. Februar fand die alljährliche Aktion gegen den sogenannten Metzgersprung, eine Tradition, bei der die ausgelernten Zunftlehrlinge in einen Wasserbottich springen und die Metzgerfahnre schwenken, statt. Wie sich die Metzgergilde über den Domplatz mit Musikkapelle Richtung Wasserbottich zog, schlossen sich plötzlich TierrechtlerInnen dem Umzug an. Manche trugen blutiges Gewand und Tiermasken, einer schleppte im blutigen Lendenschurz und mit Schweinemaske ein Kreuz. Daraufhin attackierte ein Franziskanermönch den Kreuzträger und schlug ihn zu Boden. Ein weiterer christlicher Fundamentalist riss dem Aktivisten die Schweinemaske vom Kopf. Nach diesen religiösen Gewaltakten wurde die Demonstration vor dem Platzeingang weitergeführt.

Großbrand in Fleischerei.
In Mannersdorf am Leithagebirge in NÖ sind in der Nacht auf Samstag den 2. Februar die Produktionshalle einer Fleischerei, das daneben befindliche Firmenbüro und 6 davor stehende Fahrzeuge abgebrannt. Der Schaden beträgt mehr als eine halbe Million Euro.

Neues Gesetz erleichtert in Tirol Jagd auf sogenannte Problembären.
Der Tiroler Landtag hat am 31. Jänner die Änderung des Jagdgesetzes beschlossen, die in Zukunft den Abschuss von sogenannten „Problembären“ wie Bruno erleichtern soll. Die Grünen stimmten gegen die Gesetzesnovelle. Italienische TierrechtlerInnen hatten im Vorfeld protestiert und eine internationale Kampagne gegen den Abschuss dieser Tiere angekündigt.

Studie präsentiert: mehr als 25% der Masthühner überfordert.
WissenschaftlerInnen der Universität Bristol in England präsentierten am 6. Februar eine Studie, wonach mehr als ein Viertel aller Masthühner unter überdehnten Bändern und Knochendeformationen leide. In den vergangenen 50 Jahren habe sich durch Überzüchtung die Gewichtszunahme beim Wachstum der Jungtiere um über 300 % gesteigert - von 25 Gramm pro Tag auf 100 Gramm pro Tag. Zusätzliche würden kürzere Dunkelheitsperioden, damit die Vögel auch in der Nacht essen, sowie zu dicht besetzte Hühnerfabriken und ein unausgewogenes Futter an den Erkrankungen schuld sein.

100 Hasen aus Zucht für die Jagd befreit.
Am 17. Jänner drang die ALF in eine Zuchtfarm von Wildhasen für die Jagd in Rivanazzano, Italien, ein, öffnete die Käfige von 100 Hasen und entfernte den Umgebungszaun. Durch den Lärm der befreiten Tiere direkt neben dem Farmgebäude wurde die Aktion frühzeitig abgeblasen.

Nach TR-Kampagne: Malaysien wird keine Versuchsaffen exportieren.
Ähnlich wie Mauritius hatte auch Malaysien im August 2007 die Intention verlautet, wild gefangene Makaken an Tierversuchslabors weltweit zu liefern. Eine internationale Tierrechtskampagne, die auch von malaysischen Gruppen getragen wurde, war zuletzt erfolgreich. Am 2. Februar gab die Regierung bekannt, von den Plänen Abstand zu nehmen und das seit 1984 bestehende Gesetz, das Affenexporte verbietet, nicht aufzuheben.

Tierversuchskonferenz gestört.
Am 5. Februar drangen maskierte AktivistInnen in das Hotel Podium in Barcelona, Spanien, und unterbrachen eine dortige Konferenz pharmazeutischer Firmen, die Tierversuche durchführen. Der Chef der Firma Novartis, die das letzte österreichische Primatenversuchslabor in Wien betreibt, hielt gerade eine Rede, wie die AktivistInnen den Saal stürmten, Parolen schrien und 300 Flugblätter im Raum verteilten. Alle entkamen unerkannt, obwohl eine Wachmannschaft vorort war, bevor die Polizei eintraf.

2 Brandanschläge gegen Tierversuche.
Am 2. Februar setzte die ALF das gerade fertiggestellte, aber noch nicht benutzte biomedizinische Tierversuchslabor der Universität Hasselt in Holland in 2 Stöcken gleichzeitig in Brand. Das Gebäude wurde zerstört, aber niemand wurde verletzt.
Am 5. Februar entzündeten AktivistInnen einen Brandsatz an der Eingangstür des Wohnhauses von Edythe London, einer Tierexperimentatorin, die Versuchsaffen an der Universität von Kalifornien in Los Angeles, USA, für ihre Experimente missbraucht und schon lange von Tierrechtsseite dafür kritisiert wird. Das Haus war zum Zeitpunkt des Anschlags leer. Niemand wurde verletzt.


Vorankündigungen

Kleider Bauer Demos
Freitag ab 13 Uhr in Wien Mariahilferstrasse, 14 Uhr in Innsbruck Museumsstrasse.
Samstag, ab 9 Uhr in Wr. Neustadt Wienerstrasse vor Kleider Bauer, ab 10 Uhr in Wien Mariahilferstrasse, ab 12.30 Uhr in Graz Murgasse und ab 14 Uhr in Innsbruck Museumsstraße.
Tierrechtsdemos
Freitag ab 17 Uhr am Grazer Hauptplatz
Samstag ab 11.30 Uhr in Linz Landstraße Ecke Passage und ab 16 Uhr am Stefansplatz in Wien
Österreichischer Tierrechtskongress Wien 2008
27. – 30. November 2008 im Don-Bosco Haus in Wien, siehe www.tierrechtskongress.at
Internationales Tierrechts Gathering in Österreich
21. – 24. August 2008 bei Neunkirchen in NÖ, südlich von Wien, siehe www.ar2008.info