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Sendung vom 13.03.2009 11:00:

Reptilienbörsen

Kampaignerin berichtet von Tierschutzproblemen bei Reptilienbörsen

Tierrechtsnachrichten von 7. -- 13. März 2009

Kleider Bauer Demos
Am 6. März wurde in Wien Mariahilferstrasse, Innsbruck Museumstrasse und Salzburg Am Platzl vor Kleider Bauer gegen dessen Pelzverkauf demonstriert.
Am 7. März gab es ähnliche Proteste wieder in Wien Mariahilferstrasse und Innsbruck Museumstrasse, aber ebenso in Graz Murgasse, Wiener Neustadt Wienerstrasse und Linz Landstrasse.

Tierrechtsdemos und –aktionen
Vom 5. bis zum 8. März gab es einen Tierrechts-Informationsstand vor der Berufsinformationsmesse bei der Wiener Stadthalle. Unzählige wissenshungrige junge Menschen besuchten diese Messe, für die Folder und Magazine zu Tierrechten, Informationen über Haltungsbedingungen von verschiedenen „Nutz"tieren, Ressourcenschonung und Ernährung bereit gehalten wurden. Vor allem an tier- und umweltschondener vegetarischer bzw. veganer Ernährung gab es ein großes Interesse.

Projekt zu Mode-Konsum-Nachhaltigkeit
Die Lehranstalt für Mode in Hallein veranstaltete am 2. März ein großangelegtes Projekt zu Mode – Konsum – und Nachhaltigkeit. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch der Problematik der Massentierhaltung umfassend thematisiert.

EU-Richtlinie zur Masthuhnverordnung
Nachdem der Tierschutzminister die geplante Erhöhung der Dichte der Masthühner und Puten vorerst ausgesetzt hat und eine Nachdenkpause zu diesem Thema ausgerufen hat, kritisierte am 6.März Landeskammer- Präsident Wlodowski den Minister scharf. Er sprach von einer angeblichen Gefährdung von Arbeitsplätzen. SPÖ-Tierschutzsprecher Dietmar Keck zeigte sich verwundert, da es seit dem Jahr 1990 eine Steigerung der Masthuhnproduktion auf 61 Millionen Tiere pro Jahr gab. Auch der erzielte Preis ist in diesem Zeitraum - im Unterschied zu vielen anderen landwirtschaftlichen Produkten – deutlich gestiegen. Und das alles obwohl die Differenz der Tierschutzstandards zwischen Österreich und anderen Ländern im Bereich der Besatzdichten größer war, als er nun nach der neuen Masthuhn-Mindestrichtlinie der EU ist. Der SPÖ-Tierschutz sieht also keinen Anlass für eine Erhöhung der Besatzdichten.

Reptilienbörse Exotica in St. Pölten
Diese Börse wurde von einigen Tierschutz-AktivistInnen besucht, Missstände dokumentierte und zur Anzeige gebracht.

Inititative käfigfreie Ostern läuft an
Die Kampagne „käfig-freie“ Ostern wurde ins Leben gerufen. Produkte mit versteckten Legebatterieeiern sollen entdeckt werden. Leute werden aufgefordert bei Firmen per Email, Brief, Fax, Telefon oder persönlichem über die Herkunft der Eier nachzufragen. Weitere Infos dazu unter www.vgt.at

Salzburg: Tote Vögel aufzuhängen ist „übliche Maßnahme“
Die Anzeige gegen einen Landwirt der seine Grundstücksgrenzen zur Abschreckung mit verkehrt aufgehängten toten Rabenvögeln drapiert, wurde von den Behörden abgewiesen. Dies sei eine „bei uns durchaus übliche Maßnahme“.

Hetzjagden in Großbritannien gehen trotz Verbot weiter
Obwohl die Hetzjagd auf Füchse in England verboten ist, wird sie trotzdem fast unvermindert weiter praktiziert. Die Polizei schreitet gegen die JägerInnen nicht ein. So wird die Jagd von Tierschutz-AktivistInnen beobachtet und protokolliert. Dazu wurde in letzter Zeit auch öfters ein Minihubschrauber verwendet. Bei der Betankung eines solchen Fluggerätes kam es zu Auseinandersetzungen mit Jägern, die wollten den Abflug des Hubschraubers verhindern. Sicherheitspersonal versuchte die Jäger davon abzuhalten. Ein Jäger kam dabei ums Leben und nun stehen die 2 Jagdbeobachter wegen Mordverdachts vor Gericht.
Seit 1976 haben Jäger 3 friedliche Anti-Jagd Kampaigner umgebracht, William Sweet, Mike Hill und Tom Worby. NIEMAND von den Jägern wurde auch nur einmal wegen Mordverdacht verhört!

Vorankündigungen
Heute Freitag, ab 13 Uhr, und morgen Samstag ab 9 Uhr Kleider Bauer Demos auf der Wiener Mariahilferstraße 111
Am Samstag werden am Stephanplatz in Wien bei Einbruch der Dunkelheit Tierrechtsfilme auf Großleinwand gezeigt.
Am 28. März wird es einen Großdemomarsch für Tierrechte in der Wiener Innenstadt geben. Treffpunkt ist 12:00 Uhr am Mariahilfer Platzl.
Die heurigen Animal Liberation Workshops werden im Herbst in Wien, Graz, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt, und im Mai in Linz stattfinden,
siehe dazu www.animal-liberation.at