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Globale Dialoge
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Sendung vom 11.10.2011 13:00:

Guatemala – ein Land arbeitet seine gewaltsame Vergangenheit auf

Während des Bürgerkrieges in Guatemala (1960-1996) waren mehr als eine Million Menschen auf der Flucht vor Massakern, die größtenteils vom Militär an der Zivilbevölkerung begangen wurden. Mehr als 440 Dörfer
wurden zerstört, über 200.000 Menschen ermordet und mehr als 100.000 Menschen flüchteten ins benachbarte Mexiko.

Langsam beginnt das Land seine gewaltsame Vergangenheit aufzuarbeiten und die damaligen Verantwortlichen vor Gericht zur Rechenschaft zu ziehen.
Dabei werden sie unterstützt von der Österreichischen Guatemala Solidarität, welche als ADA (Acompañamiento de Austria) im Projekt ACOGUATE, internationale Begleitung von ZeugInnen organisiert und Menschenrechtsbeobachtung betreibt. Dieser Einsatz ist sehr wichtig, da es
immer noch zu Übergriffen gegen die Bevölkerung kommt.

Women on Air sprach mit der Projektleiterin von ADA, Romana Veleba über das Projekt, die gewaltsame Geschichte des Landes, die gegenwärtige Situation und aktuelle Herausforderungen.

Sendungsgestaltung: Verena Bauer