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Tierrechtsradio
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Sendung vom 15.09.2006 11:00:

Nationalratswahl 2006 aus Tierrechtsperspektive

Die Antworten der Parteien zu Anfragen zu Tierrechten/Tierschutz, sowie die Tierschutzprogramme der Parteien zur Wahl werden evaluiert.

TIERRECHTSNACHRICHTEN VON 8. – 14. SEPTEMBER 2006

Tierrechtsdemo.
Am 9. September wurden in der Nacht am Stefansplatz in Wien Tierrechtsfilme auf Großleinwand vorgeführt.

3. Prozesstag Jäger gegen Tierrechtsverein.
Am 13. September fand der 3. Prozesstag mit der Anhörung von 10 ZeugInnen, einem Jäger und 9 AktivistInnen, des Ehrenbeleidigungsprozesses eines Jägers gegen den Verein Gegen Tierfabriken am Handelsgericht in Wien statt wegen der Webseitenberichterstattung über eine Jagdstörung. Die AktivistInnen bezeugten einhellig, dass der Kläger und seine Jagdkumpane am 13. November bei einer Treibjagd auf Zuchtfasane, Enten und Hasen auf die Tiere trotz Anwesenheit der AktivistInnen schossen und damit die AktivistInnen gefährdeten, indem in ihre Richtung und über ihre Köpfe hinweg geschossen wurde. Im Falle der Verurteilung drohen dem VGT Kosten in der Höhe von € 50.000.

Singvogelfang Bewilligungen erlassen – Demo vor BH Gmunden.
Am 11. September kam es zu einem Gespräch zwischen TR-VertreterInnen und dem für die Vogelfang Bewilligungen zuständigen oö SPÖ-Landesrat Haider. Der Landesrat erklärte, dass in dieser Saison wieder Vogelfang-Bewilligungen erlassen werden, aber wenn auch nur einer der 22 angezeigten Vogelfänger, gegen die Strafverfahren laufen, verurteilt wird, werde es keine Bewilligungen mehr geben und die Artenschutzverordnung werde entsprechend geändert, sodass der Vogelfang verboten ist. TierrechtlerInnen demonstrierten daraufhin am 14. September vor der BH Gmunden, um auf eine rasche Verurteilung der Vogelfänger zu drängen.

20 Vogelfang-Plätze zerstört.
Unbekannte haben am 14. September, am Tag vor dem Beginn der Singvogelfang Saison, insgesamt etwa 20 Vogelfangplätze bei Bad Goisern im Salzkammergut unbrauchbar gemacht. Dabei wurden Leitern, Fallenarretierungen und Holzaufbauten für die Fallen zerstört und entfernt.

Scheiben von Tiernutzungsgeschäften eingeschossen.
Am 10. September wurden 3 Auslagenscheiben, jeweils eine von einer Fleischerei, einem Zoofachgeschäft und einem Pelzgeschäft in Wien, mit einer Steinschleuder eingeschossen.

Freispruch wegen Sachbeschädigung durch Wildplakatieren.
Am 12. September wurde das Verfahren gegen einen TR-Aktivisten wegen Sachbeschädigung eingestellt. Er war angezeigt worden, TR-Plakate über andere Plakate und an Mauern in Mödling, NÖ, affichiert zu haben.

Schaf gelang Flucht aus Schlachthof zu Tierheim.
Am 9. September flüchtete ein Schaf von der Sammelstelle vor dem Abstransport zum Schlachthof in Gleisdorf, Steiermark, direkt zum dortigen Tierheim. Das Tier wurde zum Preis von € 2 pro kg Körpergewicht freigekauft und darf jetzt bis zum natürlichen Lebensende in menschlicher Obhut leben.

Veganes Picknick in Lubljana.
Am 10. September fand in der Hauptstadt Sloweniens ein veganes Sommerfest mit 30 Standeln von TR-Organisationen und veganen Firmen statt. Bei strahlendem Sonnenschein wurde gefeiert und es gab eigene Zelte mit Musik, Tanzmöglichkeit, TR-Vorträgen und anderem mehr.

Gefängnis für die Erstellung einer Webseite gegen HLS.
Am 12. und 13. September wurden 4 AktivistInnen in den USA zu unbedingten Haftstrafen von 3 – 6 Jahren sowie einer Zahlung von US-$ 1 Million verurteilt, weil sie eine Webseite gegen Europas grösstes kommerzielles Tierversuchslabor betrieben hatten. Der Inhalt der Webseite hätte Unbekannte zu illegalen Aktionen motiviert. Den Verurteilten selbst wurden keine derartigen illegalen Aktionen vorgeworfen.

TR-Gathering in Italien.
Von 1.-3. September fand in Italien ein Grassroots TR-Treffen mit 140 AktivistInnen statt. Neben Arbeitskreisen zu TR-philosophischen und zu praktischen Themen der TR-Arbeit, gab es 8 home demos bei TierexperimentatorInnen.

Frau erschiesst Ehemann, weil er ihr Haushuhn getötet hatte.
Am 5. September wurde Anklage gegen eine Frau in Cheshire, USA, erhoben, weil sie ihrem Ehemann von hinten in den Rücken geschossen hatte. Vorher hatte der Mann mit einer Pistole ein Huhn, das die Frau als Haustier hielt, getötet.

Hündin durch gerichtliche Verfügung vor brutalem Menschen geschützt.
Seit Juli 2006 können in New York, USA, auch Haustiere durch gerichtliche Verfügungen gegen prügelnde Menschen, die nicht mehr in die Nähe der Tiere gehen dürfen, geschützt werden. Am 20. Juli hatte ein Mann die 5 jährige Hündin Bebe geschlagen und schwer verletzt. Am 11. September sprach ein Gericht die Verfügung aus, dass sich der Mann nicht mehr auf 100 m der Hündin nähern darf. Bei Übertretung droht ihm 1 Jahr Gefängnis.

Vorankündigungen:

14. und 15. Oktober 2006: Süd-Ost Europa TR-Konferenz in Wien, www.animalconference.eu